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Rock, Rinder und die Posaunen der Poesie : Roman

Title
Rock, Rinder und die Posaunen der Poesie : Roman / Frank Witzel.
Author
Witzel, Frank, 1962-
Publication
Göppingen : Manuela Kinzel Verlag, 2014.

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Details

Description
502 pages; 21 cm
Contents
  • Die strammen Maxe der Kapitel -- Ein paar Themen auf der Wort-Pfanne -- Die Nöte eines Schreiberlings : Spiegeleier der Zufriedenheit und Kopf-Boxkampftag -- Gefangen von den Lassos der Intensitat : endlich auf dem Schreib-Mähdrescher -- Ein Sumpf als Regisseur von Gruselfilmen -- Kühe muhen Hängematten der Mufie und rauchen Trakl-Joints -- Dichter- und Hippie-Happening, Lese-Orgie und zwei harte Jungens zeigen mir Grünschnabel, woʹs langgeht, die Streckbank und Norbert schlägt auf -- Herbert, der von Stahl-Bibeln zerquetschte und durch den Wolf des Nihilismus gedrehte, besucht mich als Mega-Hippie -- Der Auftritt der harten Jungens auf der Bühne meines Gedachtnisses -- Ein schmales, sensibles und verletzliches Lämmchen, das von einem utopischen, scharfen und scharf-sinnigen Löwen bewacht wird -- Lena-Präludien -- Wir wollten eine Kuh hochheben können : Ist doch klar, oder? -- Noch mal die Vorgruppen und dann Lena, die das Stadion meiner Seele ausflippen lässt -- Die Küng-Revolte und das Lachen mit Doktortitel -- Bücher ohne Appetit und ohne Kuss-Lust -- Goldmund als Sinnlichkeits- und Poesie-Guerillero und Herr Geisthof als Narziss -- Der Unterricht bei Herrn Geisthof als Refugium vor den Zähne fletschenden Hunden Hektik getriebe-ner Aggression -- Patenkind und Landarbeiter -- Onkel Ottfried und ich schießen aufeinander mit Bogen- und Pump-Gun-Wörtern -- Fred wehrt sich gegen Otto Brühlbock -- Der sedierte Brühlbock in mir -- Der Ottfried-Orkan, Björn, die verletzliche Lena und die vermaledeiten Symbiosen -- Würste, Schnitzel und die Sprache der Liebe -- Wir segeln auf dem Traktor-Schiff zum Kornhaus- Korsika -- Ins Schlaraffenland zum Bratwurst-Schorsch -- Der Ritterschlag aus Finnland -- Und noch mal die Seelen-Schredder der Symbiosen -- Die grünschnabeligen Heu-Helden und wer denkt, dass das Symbiosen-Thema abgefrxihstuckt ist, wird merken, dass der Frühstückstisch noch längst nicht so leer ist wie die Straßen am Neu-jahrsmorgen -- Selbstgerechter Oberstudienrat der Moral, Alles- wisser-Dickbauch, peinlich, peinlich -- Na endlich, Zäune und Gräben der Schüchternheit werden übersprungen -- Die egomanen Novalis-Rebellen in der Oberstufe -- Ludwig Laxbarth, der Che-Guevara der Liebe, in brauner Stoffhose, weißem Hemd und dunkel-blauem Pullunder -- Unglaublich : ein alter Tischtennis-Heroe ist im Wirtschaftskurs -- Vincent, der spirituelle Rausch-Sommer der Malerei -- Die eigene Winzigkeit und die überwaltigende Un-übersichtlichkeit der Welt -- Rudersklave auf einer Galeere des Diesseits -- Ein mieser Drecksack und Neidhammel -- "Hier hast du wieder ein bisschen Stoff, aber tick nicht zu sehr aus" -- Atlantikwellen an der Westalgarve, wenn sie bei einem Sturm an die Steilküste krachen -- Bei Herbert warʹs wie als Kind bei den Großeltern -- Seelen wie die zementenen Reihenhäuser, Granaten-Dumpfbacken an der Macht -- Endlich wieder beim Smartie-Sessel und der Königin mit einem weinroten Flicken am Knie -- Alpen-Berge spielen auf der Sonnen-Orgel mit einem Mittelmeerstrand abwechselnd Bach- und Doors-Songs : und Franz von Assisi liebt sie auch noch -- Fenster zumauernde Melancholie -- Waldrand-Buchen, die die Kaninchen der Unbe- schwertheit vor den Falken des Dämpf-Realismus schüzten -- Elogen der Bewunderung fuhren mit psychedelisch bemalten Kutschen durch mein Herz -- Das Pablo-Neruda-Café als inspirierendes Herz der Subversion -- Die Literatur- und Musiknacht -- Holgers Sinnkrise als Protest gegen das Favelas züchtende und Arbeits-Knaste schleimende Beste-hende -- Holger will abhauen zu den "Körner-Kämpfern" --
  • Die Polit-Fanatiker und die Beton-Frommen hassen Poesie, vor allem, wenn sie auf der Glockenblu-men-Orgel eines Fruhlingshimmels Kuss-Öfen or-kant -- Kunz wittert den Polit-Savanarola und die Guilloti- nen-Geilheit Robbespieres und sieht das Alt-Schwarzbrot bei den Körner-Kämpfern, das die Zähne des Abenteuers stumpf macht -- Das moralische Dilemma -- Endlich bei den Körner-Kämpfern, wo die Hippie- Mähdrescher der Revolte den wiehernde Hafer der Gerechtigkeit hurraen -- Die zerrissene Seele von Holgers Vater -- Zum Gllick ist da Dr. Karl Hulddorf -- Was bei den Körner-Kämpfern sonst noch so abgeht -- Bei den Körner-Kämpfern schlägt ein blonder Blitz ein, begleitet von einem das Trommelfell aufmi-schenden Donner und entfacht hartnäckiges und fressendes Seelen-Feuer -- Holger landet wieder weich in der Schule und das Kurssystem beendet den das Bestehende sicheln-den Sommer unserer Freundschaft -- Vor dem gefurchteten Gespräch : Kunz besucht mich noch zweimal in den Sommerferien -- Die Seelen-Scheune von Holgers Eltern brennt, Kunz seine und meine fühlt sich an wie ein Was-serfass, in dem ein Kanonenschlag explodiert -- Der tanzende Sterne staunende Tischtennis-Trip -- Weiter gehtʹs mit der Seelen-Scheune und dem Wasserfass -- Waltraud aufier Rand und Band, Waltraud, die angeschossene Bache, stürzt sich wütend auf Kunz und mich, die die Frischlinge ihrer Vorstellungen von und für Holger fressen wollen -- Wilhelm, der Wucht-Mann von der traurigen Gestalt -- Kunz kommt noch zweimal zu Besuch in den Som- merferien; wie zwei Grundschüler waren wir, die sich trauten, einander das Schrecklichste zu erzah-len, was sie bisher erlebt haben -- Auch Holger hat ein paar Adler-Federn gelassen -- Unsere Freundschaft ändert sich -- Endlich auf dem Schulfest, dem Fest der Feste -- Nachgereicht : die herrliche Fahrradfahrt dorthin -- Hoffentlich ist Lena überhaupt da : Gieselas Kontrollwahn und ihre Terror-Tornados -- Bei Bruno Laxsprung haben sogar die Betonwände der Schule mitgelacht -- Als erstes sehe ich Herbert, dann gibtʹs noch ne typische Schlaumeier-Diskussion und endlich fällt mir ein Stein vom Herzen -- Die Endeaugust-Sonne kollabiert, Lena als Königin des ganz Anderen -- Oh Mann, was ging mir die Düse und zum Glück rockten uns dann die würzigen Wald- und Feldge-rüche in die Sphäre roten Rausches -- Es war so, als wenn der Kappel-Berg, den man von Bullburg als Grenze des Blickes nach Osten sehen konnte, über Nacht der K2 geworden sein würde und noch viel, viel spektakulärer -- Die Herde der Sternen-Kühe über uns liegt wieder- käuend und zufrieden auf der Weide des Nacht-himmels und ab und zu zwinkert uns eine schöne Rotbunte zu -- Nächtliche Fahrt nach Hermannsdorf im dicken Unternehmermercedes und ich bin von den So-cken, wie freundlich, wie intelligent, sensibel und interessiert der Bagger- und Raupen-Bauer Blau-berg ist -- Und dann geht's durch die Geigen denkenden Honig-Straßen dieser Nacht -- Ein Stuck-Steinbock springt uns vor die Fuße -- Ein Abschiedskuss so süß, als hätte er alle Feigen Griechenlands geerntet und verputzt, und so scharf, als hätte er als Therapie dagegen mehrere Liter Tabasco in sich geschüttet -- Ich koste die Nacht der Nächte vor dem Schlafengehen noch aus, kaum einkriegen kann ich mich -- Langsam wach, die Säcke der Nachschlaf- Müdigkeit abgeladen und dann : welch ein neuer Tag -- Bei Norbert ist oft sturmfreie Bude -- Brueghels Monatsbilder schießen mit dem Flitzebogen unentwegt Pfeile der Erinnerung : "Die Heimkehr der Jäger" als WM-Endspiel -- Die "Heimkehr der Herde" als Seeweg nach Indien -- "Die Heuernte" als auf roten Orgeln spielenden Ortler -- Unser Genial-, Weltschmerz-, Hippie- und Revoluzzer-Hartwig --
  • Der Holz-Thron des Heufahrens, gold und blau angemalt, mit eingelassenen Edelsteinen und be-malten Muscheln -- "Die Kornernte" : Zeit zirpender Muße und später dann Onkel Ottfried als ein Benzin-Atlantik, in den die Sonne Millionen von brennenden Pfeilen schießt -- Eine Gen manipulierte Monstersau als Kreuzung zwischen einem Weißen Hai und einem großen Eber wird durchs Dorf getrieben -- Unser galaktisches Selbstbewusstsein und das zir-pende Paris des Lichts -- Ein weinroter Riesenkäfer und wie man einen Zweiachser zentimetergenau in eine enge Scheune fährt -- Augen-Rehe rennen über die Waldberge, die sich in der Landschaft genussvoll rumwälzen wie satte und zufriedene Braunbären -- Kunz, Punk und die Kunst -- "Melanie ist die größte" -- "Macht mal halblang, Jungens, merkt ihr nicht, dass ihr wie irre Streber wirkt..." -- Aber auch das gabʹs : den Schraubstock von Getriebensein und Druck -- Eine Borderline-, Narzissmus-Mutation von Onkel Ottfried und die Rebellen meines Herzens werden gefangen genommen und gefoltert -- Und weiter spiele ich auf der Ottfried-Erzähl-und-Analyse-Orgel -- Eine freundliche, entspannte Sphäre des Sein-Dürfens einerseits und der Glaube als syrischer Folterknast der Seele andererseits -- Der Sommer zelebriert sein Gesamtkunstwerk mit fantasievollen Metaphern, tanzenden Pinseln und entspannten Songs -- Im Tageslicht bestaune ich noch einmal meinen Schatz aus Goldbarren, Diamanten, Brillanten und alien nur denkbaren Kostbarkeiten -- Die Landschaft als malender Mango-Lassi und der Kuhstallsgeruch verfasst als Denker scharfe Pamphlete -- Die weiß oder hellgrau gestrichenen Häuser mit dunklen, schwermütig in die Welt guckenden Dachziegeln als Verse fressende Einkommensteu-erformulare und als Befreiung von den Einengungen durch Tradition und Armut im Denken -- Wider die Verdächtiger der Leidenschaften -- Der Atlantik freudigen Bramarbasierens als Mor-gen-Kaffee, Mama als Kanone der Freude und als Hasenherz -- Ein Weißdorn-Orgien orgelnden Frühlingstag und Vater gibt uns bei Lederstrumpf in die Lehre -- Die Angst in den Baseball-Fanghandschuh Gottes werfen -- Dr. Waldemar Zwackmann -- Der die Schreie der Einsamkeit und Verzweiflung aus den Kellern, Tunneln und den brutal hässli-chen Stadtvierteln der Seele hört und mit malen-den Mittelmeer-Gitarren tröstet -- Mit Mama über den Glauben reden -- In Lenas Haus war ich dann zum ersten Mai in der Woche nach der küssende Mond-Klaviere kalben-den Kuss-Nacht -- Im Schneidersitz in der Fußgängerzone -- Der Rückfall, bei dem das Hai-Gebiss einer Depression mich zu Gehacktem verarbeitet -- Das Pflugschare der Leidenschaft schmiedende Mittelmeer unserer Küsse -- Wir gehen da vorbei, wo wir fit gemacht wurden für die abenteuerlichste Reise, die dieses Leben zu bieten hat -- Die Turmfalken der Augen fliegen, die Stoppelfelder verdrücken einige Tränen -- Wanderungen als Eiscreme-Burgen singende Sonntage im Alltag der Schule -- Oft verletzen wxitende Stiere Lena auf einer Gasse im Pamplona ihrer Seele -- Als wenn Jane Fonda in einem Hotel in Her-mannsdorf abgestiegen ware, um einen Aerobic-Kurs für Landfrauen zu geben -- Erst einmal gabʹs einen gewaltigen Nackenschlag -- Buchen protestieren gegen Hölderlins Gedicht "Die Eichbäume" -- Bullburg schmeißt sich in Schale, derm Lena kommt zu Besuch, und wieder mal die Panzer-Pietisten und die Ottfried-Obsession darf auch nicht fehlen -- Ein süßlicher Kitsch-Jesus als röhrender Hippie-Revoluzzer -- Na endlich, jetzt kommt Lena -- Dem Stadtbrunnen wird noch einmal ein Besuch abgestattet.
Call Number
ReCAP 15-29519
ISBN
  • 9783955440091 (pbk.)
  • 3955440095 (pbk.)
OCLC
912029508
Author
Witzel, Frank, 1962- author.
Title
Rock, Rinder und die Posaunen der Poesie : Roman / Frank Witzel.
Publisher
Göppingen : Manuela Kinzel Verlag, 2014.
Edition
1. Auflage.
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Research Call Number
ReCAP 15-29519
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